Technisches Hilfswerk trainiert Rettungsmethoden
               
Am Samstag, den 18. November 2006 wurde von Helfern des THW Ortsverbandes Lemgo die Rettung von verletzten Personen im Rahmen einer Alarmübung trainiert. Um 19.30 Uhr erfolgte die Alarmierung über die Leitstelle des Kreises Lippe mit der Beschreibung „Unfall in einer Industrieanlage“.
Kurze Zeit später rückten mehr als 25 Lemgoer Bergungsspezialisten mit insgesamt 6 Fahrzeugen zum Steinbruchgelände der Firma Vollmer in Kirchheide aus. Das simulierte Einsatzszenario bestand darin, verschüttete Jugendliche mit Hilfe modernster Rettungsmethoden zu Bergen und anschließend eine patientengerechte Erstversorgung durchzuführen. Aufgrund der Dunkelheit und der Weitläufigkeit des Geländes gestaltete sich der Einsatz als recht anspruchsvoll. Außerdem wurden die Rettungsversuche durch „eingestürzte“ Förderanlagen sowie durch Felsblöcke erschwert, welche zunächst mit Hilfe von Seilwinden entfernt werden mussten. Organisiert wurde die Veranstaltung von Zugführer Ingo Hartmann sowie seinem Stellvertreter Stefan Plaß.
Sowohl die Organisatoren, als auch die eingesetzten Helfer, Verletztendarsteller und Einsatzbeobachter zeigten sich mit dem Verlauf der Übung durchweg zufrieden. Es wurden einige Verbesserungspotenziale erkannt und werden von nun an bei der Aus- und Weiterbildung der Katastrophenschützer mit einfließen. Ein besonderer Dank gilt der Firma Vollmer, welche das Gelände freundlicherweise bereitgestellt hat.
 
Text: Stefan Plaß
 

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© Technisches Hilfswerk Ortsverband Lemgo